Ferienwohnungen in Berlin

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Eine schwarze Limousine rauscht am Außenministerium am Werderschen Markt vorbei. Diplomatenkennzeichen. Im Innern lässt sich gerade noch schemenhaft ein Mann erkennen, der Dokumente studiert. Schon ist die kleine Szene der Weltpolitik vorbeigehuscht. Das ist aber auch die einzige Hektik, die sich in dieser Stadt antreffen lässt. Kaum Hupen, kaum Gedränge. Stattdessen: Gelassenheit und Weite. Berlin ist eine Weltstadt, eine ruhige Weltstadt, mit viel Platz.

Ganz anders als Paris oder London – ständig in Bewegung, aber nie hektisch. Wenn irgendwelche Weisheiten auf Berlin zutreffen, dann kann ich nur zwei aufzählen: „Es gibt nichts, was es nicht gibt“ und „Wenn es in einer Stadt alles gibt, dann nur in Berlin.“ Ja, mag sein, dass das allgemein auch über andere Städte behauptet wird, aber auf Berlin trifft es zu. Du findest hier einfach alles, und wenn es noch so ausgefallen oder speziell ist. Du kannst auf eine unendliche Reise durch die Kultur gehen. Du kannst deutsche Geschichte hautnah erleben und nachvollziehen. Du kannst Köstlichkeiten aus jedem Land genießen und wenn es am anderen Ende der Welt liegt. Und du kannst Party feiern ohne Ende – und das Beste: Alles ist und bleibt bezahlbar.

Berliner Schnauze

Die freundlichsten Berliner sind die Ausländer. Das ist so. Das ist aber auch nicht schlimm. Denn die eingeborenen Berliner sind nicht verkehrt. Sie sind halt nur etwas unhöflich und wirken schlecht gelaunt. Aber das darfst du nicht persönlich nehmen. Im Gegenteil. Wer sich ein bisschen näher mit ihnen bei einer „Berliner Weisse“ unterhält – das ist Bier mit Waldmeister- oder Himbeersirup gemischt – kommt relativ schnell in ein gutes Gespräch. Dann stellst du fest: Der Berliner hat einen wunderbar respektlosen Humor. Das ist aber auch kein Wunder. Was soll einen Berliner auch noch überraschen. Mal wieder ein US-Präsident zu Besuch? Ach was! Mal wieder präsentiert Hollywood-Star George Clooney seinen neuen Film? Was in jeder anderen mittleren und größeren deutschen Stadt ein aufsehenerregendes Jahrhundertereignis wäre, kommt in der deutschen Hauptstadt fast täglich vor.

Das Kanzleramt ist für ihn nicht das Zentrum der Macht, sondern schlicht die Waschmaschine, weil dessen Architektur dem Haushaltsgerät gleicht. Und wenn der Berliner spazierengeht „bis in die Puppen“, dann meint er damit einen Spaziergang Unter den Linden. Das ist die Prachtstraße zwischen Brandenburger Tor am Pariser Platz – wo sich auch das Hotel Adlon befindet – und die Schlossbrücke. Die Allee war einst mit Figuren preußischer Herrscher – die „Puppen“ – geschmückt. Womit wir bei einem der spannendsten Kapitel Berlins angelangt wären: seiner Geschichte.Ob Preußens Könige, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Kalter Krieg oder Wiedervereinigung. Berlin ist ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch, das es zu lesen gilt. Und das im wahrsten Wortsinn: Fangen wir an beim Alexanderplatz, der aus dem gleichnamigen Roman „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin bereits in dem 1929 erschienenen Buch Ruhm erlangt hat. Auch heute ist der „Alex“, wie ihn die Berliner liebevoll nennen, einen Besuch wert. Vom Fernsehturm aus hat der Berlin-Besucher einen herrlichen Blick über die Stadt, der vor allem in der Nacht durch die vielen tausend Lichter verzaubert. Wenig weiter am Platz vorbei verlief die deutsch-deutsche Grenze.

An die Mauer, die fast 40 Jahre lang Berlin in zwei Hälften, Ost- und Westberlin, teilte, erinnert heute die „East Side Gallery“. Der französische Künstler Thierry Noir lebt seit 1982 in Berlin. Er war einer der Künstler, die in den 80er Jahren die Berliner Mauer mit bunten, farbenfrohen Bildern bemalt hat. Unzählige Touristen haben den 1,3 Kilometer langen Mauerrest in Friedrichshain fotografiert. Mehr Mauer gibt es nicht mehr in Berlin. Sie ist schneller verschwunden, als sie 1963 aufgebaut wurde. An die Zeit des Kalten Krieges zwischen den Westmächten, angeführt von den USA, und der früheren Sowjetunion erinnert auch der Checkpoint Charlie. An diesem Grenzübergang wurden Spione ausgetauscht. Das kleine Häuschen säumen heute Schauspieler in alten Uniformen. Ein bisschen James-Bond-Feeling kommt da schon auf. Aber gehen wir in der Zeit noch etwas zurück.

Dunkle Zeit

Gleich neben dem Brandenburger Tor erinnert das Holocaust-Mahnmal an das dunkelste deutsche Kapitel seiner Geschichte – den Nationalsozialismus. Die schlichten grauen Betonstelen stehen für die rund sechs Millionen Juden, die während dieser Schreckensherrschaft ermordet wurden. Der Bendlerblock, gleich in der Nähe im Bezirk Tiergarten gelegen, ist zum Wahrzeichen für den deutschen Widerstand gegen die Nazi-Diktatur geworden. Am 20. Juli 1944 wurden hier, wo heute das Verteidigungsministerium untergebracht ist, Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seine Mitverschwörer erschossen, weil er einen Anschlag auf Adolf Hitler ausgeführt hatte. 60 Jahre später wurde seine Geschichte mit Tom Cruise in der Hauptrolle verfilmt.

Eine Insel der Kultur

Gesehen haben musst Du wenigstens ein Museum auf der berühmten Museumsinsel. Sechs Museen von Weltrang ziehen die Besucher in ihren Bann. Allen voran das Pergamonmuseum mit dem Stadttor von Babylon – ein Traum in Gold, Türkis und Blautönen. Über Umwege gelangte das Tor als riesiges Puzzle nach Berlin und wurde dort wieder zusammengesetzt. Beeindruckend ist auch der Pergamonaltar. Das zweistöckige Nordtor der Stadt Milet aus der römischen Kaiserzeit vervollständigt die Sehenswürdigkeiten dieser Insel, die nur noch von der wunderschönen Büste der Nofretete übertrumpft wird – eine Darstellung der Hauptgemahlin des ägyptischen Pharaos Echnaton. Sie steht im Pantheon im Alten Museum, einem Bau des preußischen Architekten Karl-Friedrich von Schinkel.

Moderne Konsumkultur findest du vor allem in einem Tempel: dem KaDeWe in der Tauentzienstraße. Das ist DAS Kaufhaus. Wenn ich so durch die Stockwerke laufe, muss ich mich dauernd an eins erinnern: Mund zulassen. Denn die Waren, die glitzernden Angebote und die feine Kost, die das KaDeWe seinen Kunden feilbietet, sind atemberaubend. Überhaupt kannst du in Berlin wahnsinnig gut einkaufen gehen. Große Showrooms der Autohersteller Unter den Linden sind mehr zum Anschauen, aber im Sony-Center am Potsdamer Platz, unweit von der berühmten Berliner Philharmonie, finden reinste Shopping-Partys statt. Rund acht Millionen Besucher „verirren“ sich jährlich ins Sony-Center.

Wer etwas mehr Natur sucht, ist im angrenzenden Berliner Tiergarten gut aufgehoben. Von dort aus bietet sich ein Spaziergang zum Reichstag und zum Bundeskanzleramt an. Zum Reichstag hat sich angeblich schon Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder die Currywurst bringen lassen, und zwar von vielleicht dem besten, aber auf jeden Fall berühmtesten Imbiss: bei Konnopke‘s im Ortsteil Prenzlauer Berg nahe der Kreuzung Schönhauser Allee Ecke Eberswalder Straße. Er gilt als erster Imbiss in Ost-Berlin, bei dem im Jahr 1960 die Currywurst eingeführt wurde. Überhaupt gibt es unzählige Restaurants in Berlin. Von ganz bekannten wie dem „Vau“ von Fernsehkoch Kolja Kleeberg in der Jägerstraße in Berlin-Mitte oder dem „Speisezimmer“ von Sarah Wiener in der Chausseestraße. Japanische und norddeutsche Küche treffen sich im Oki in der Oderbergstraße. Den angeblich besten Thailänder findest Du in Prenzlauer Berg. Er heißt Mao Thai und bietet leckere Curry-Gerichte, die mit viel Liebe zum Detail serviert werden. Eine große Auswahl an Restaurants bietet auch der Hackesche Markt, bei dem du im Sommer wunderbar im Freien sitzen kannst. Ein Straßenlokal reiht sich an das nächste. Aber auch das Brauhaus am Alex ist nicht zu verachten, wenn man es etwas zünftiger mag. Wer einen Ausflug nach Kleinasien nicht verachtet, der fährt zum Kottbusser Tor und versorgt sich dortmit einer anderen Spezialität, die in Berlin erfunden wurde - wie die Currywurst: Döner Kebap. Schließlich ist Berlin die größte Ansammlung türkischer Bürger außerhalb der Türkei. Das kann man ja locker genießen.

Meinen ganz persönlichen Geheimtipp, was Berlin betrifft, kannst du dir einfach merken: Steig in die S-Bahn ein und irgendwo aus. Rede mit den Leuten in einem Café. So habe ich die spannendsten Ecken – ob Kleinkunstgalerie oder ausgefallene Party-Locations – entdeckt. Manche verschwinden wieder, dafür tauchen andere auf. Alles im Fluss. Das ist Berlin.

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Alexander
Alexander
10 Exzellent
Oktober 2017
Preiswertes,gemütliches Zimmer, sehr zentral, in Kreuzberg (1-2 Personen)

- schöne Unterkunft - tolle Gastgeberin - gute Lage, da mit ÖPNV gut zu erreichen --> gerne wieder

Heiner
Heiner
10 Exzellent
Oktober 2017
Sommertraum im Grünen von Berlin

Schönes kleines Häuschen,sehr gepflegt in einem sehr schönen Garten. Es fehlt an nichts, und die Eigentümer sind äußerst freundlich und hilfsbereit.

Florian
Florian
10 Exzellent
Oktober 2017
Kleinod am Helmholtzplatz Altbau

Tolle Wohnung, top Lage, sehr nette Gastgeberin! Die Wohnung ist sehr gepflegt und die Lage perfekt geeignet, um sich einfach von der Haustüre aus treiben zu lassen oder mit der Bahn in alle Teile der Stadt zu starten. Mit einer unglaubl...

Rapha
Rapha
10 Exzellent
Oktober 2017
Leben in Berlins Mitte 407

Klasse Wohnung. Alles sehr sauber und gut gelegen. Kommunikation und Schlüsselübergabe über den Safe verlief problemlos. Gerne wieder :)

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